Mehr als 90 Prozent der Einzelhändler weltweit investieren in Transparenzplattformen, die RFID-Technologie und das Internet der Dinge (IoT) nutzen, um wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.

Eine aktuelle Studie, in der Kennzahlen aus Barcode-Scans mit Daten aus RFID-Tags verglichen wurden, kam zu folgenden Ergebnissen:

  • Einzelhändler, die RFID-Technologie für Bestandsverwaltung, Logistik und Auftragsabwicklung einsetzen, erreichten eine Genauigkeit von 99,9 Prozent.
  • Bei ein- und ausgehenden Sendungen, bei denen RFID nicht implementiert war, wiesen fast 70 Prozent Fehler bei Kommissionierung, Versand und Wareneingang auf. Diese Fehler führten zu Ungenauigkeiten im Bestand und zu zahlreichen Rückbuchungen, was erhebliche Kostenineffizienzen verursachte.

Zusätzlich zu den Ergebnissen der Studie sahen sich Unternehmen, die versuchten, „Workarounds“ zu implementieren, letztendlich mit zusätzlichen Fehlern konfrontiert. Einige dieser Unternehmen haben die Situation tatsächlich ignoriert und die Verluste als Geschäftskosten hingenommen. In anderen Fällen wurden die Fehler überhaupt nicht anerkannt.

Das Problem dieser Denkweise ist, dass sie früher oder später zu einer schlechten Kundenerfahrung und Geschäftsverlusten führen wird.

RFID ermöglicht Omnichannel

In einer zunehmend wettbewerbsorientierten globalen Geschäftswelt wird Omnichannel-Genauigkeit in jedem Prozess erwartet.

Zu den Möglichkeiten, wie RFID den Omnichannel-Einzelhandel ermöglicht, gehören:

  • Genaue Nachverfolgungsmöglichkeiten entlang der gesamten Lieferkette
  • Reduzierung unnötiger Lagerkosten aufgrund von Über- oder Unterbeständen
  • Verbesserung der Qualitätskontrolle
  • Ermöglichung der Qualitätssicherung
  • Reduzierung des Arbeitsaufwands
  • Verbesserung der Sicherheit von Anfang bis Ende
  • Globale Bestandsübersicht
  • Förderung der Transparenz gegenüber den Kunden
  • Reduzierung von Retouren
  • Entlastung von Support und Kundenservice
  • Verbesserung des Kundenerlebnisses

Wie RFID-Technologie das Kundenerlebnis verbessert

Selbst nachdem Artikel das Lager verlassen haben, können RFID-Tags Ihnen wichtige Einblicke darüber liefern, wie Verbraucher mit den Produkten interagieren. Wenn ein Produkt verkauft und der RFID-Tag gescannt wird, werden diese Informationen an alle Ihre verbundenen Plattformen übermittelt, wodurch ein Artikel weniger im Bestand vermerkt wird.

Daten zum Verkauf und allen anderen damit verbundenen Vorgängen werden dann an die entsprechenden Abteilungen weitergeleitet. Der Einkauf weiß, was nachbestellt werden muss, das Marketing weiß, welche Produkte sich verkaufen und welche nicht, und die Produktion weiß, was hergestellt werden muss.

Auf der Kundenseite ermöglicht RFID eine Bestandsanzeige in Echtzeit und verringert so die Frustration der Käufer aufgrund von Produktverfügbarkeit. Es kann ihnen mitteilen, welche Filialen das Produkt vorrätig haben, und es ermöglicht ihnen, es online zu kaufen und im Laden abzuholen oder eine Reservierung zu beantragen.

Wenn ein mit RFID-Tags versehener Artikel online gekauft wird, kann der Kunde ihn während des gesamten Lieferprozesses verfolgen, bis er bei ihm zu Hause ankommt.

Effizienzsteigerung auf Filialebene

Auf Filialebene wissen die Verkaufsmitarbeiter, welche Produkte nicht vorrätig sind und wo sich bestimmte Artikel und Größen innerhalb der Filiale befinden. Wenn ein Produkt zurückgegeben wird, werden durch das erneute Einscannen in das System alle betroffenen Abteilungen darüber informiert, was eine schnellere Rückerstattung ermöglicht.

Wenn die Umsetzung oder Verbesserung Ihres Omnichannel-Ansatzes zu Ihren Geschäftszielen gehört, sollte die RFID-Technologie eine Ihrer wichtigsten Strategien sein. Um mehr darüber zu erfahren, was RFID und IoT für Ihr Einzelhandelsunternehmen leisten können, kontaktieren Sie uns noch heute.